Erwin Schmitzberger war 12 Jahre IG Metall Chef
IG Metall-Urgestein feiert 80. Geburtstag

Erwin Schmitzberger, langjähriger IG Metall Chef der IG Metall in Südostoberbayern, feiert am 25.01.2022 seinen 80. Geburtstag. Der in St. Peter am Hart in Oberösterreich geborene Jubilar, hat die Geschicke der Rosenheimer IG Metall über viele Jahre maßgeblich geprägt.


Pressemitteilung

Rosenheim – Erwin Schmitzberger, langjähriger IG Metall Chef der IG Metall in Südostoberbayern, feiert am 25.01.2022 seinen 80. Geburtstag. Der in St. Peter am Hart in Oberösterreich geborene Jubilar, hat die Geschicke der Rosenheimer IG Metall über viele Jahre maßgeblich geprägt.

Seine gewerkschaftliche Laufbahn begann bei der Vereinigten Aluminium-Werke AG in Töging mit einer Ausbildung zum Schlosser und Eintritt in die Gewerkschaft IG Chemie. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Dreher beim damaligen Traktoren- und Landmaschinenhersteller Eicher in Forstern. In dieser Zeit wurde er auch IG Metall Mitglied. Nach 10 Jahren als Schlosser-Ausbilder bei der Firma Esterer in Altötting, begann er seine hauptamtliche Tätigkeit am 01.10.1970 beim DGB als Rechtsschutzsekretär für die Landkreise Mühldorf-Altötting.

Im Januar 1973 wechselte er zur IG Metall Rosenheim. Dort übernahm er direkt das Wahlamt des 2. Bevollmächtigten und Geschäftsführers an der Seite des damaligen IG Metall Chefs Erwin Gößelein. Nach Ausscheiden von Erwin Gößelein wurde er am 01.06.1988 IG Metall Chef für die Region Südostoberbayern, der flächenmäßig größten Geschäftsstelle der IG Metall bundesweit. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Eintritt in die Rente am 31.05.2000 inne und brachte es somit auf insgesamt 27 Jahre in Führungsverantwortung bei der IG Metall.

Ein wichtiges Anliegen war ihm immer die Ausbildung der neugewählten Betriebsräte. Hier konnte er seine hervorragenden arbeits- und sozialrechtlichen Kenntnisse weitergeben. Als ehrenamtlicher Richter beim Bundesarbeitsgericht hatte er eine hohe Kompetenz.

Während seiner Amtszeit bei der IG Metall Rosenheim hat er immer auch die politische Arbeit innerhalb der SPD für die gewerkschaftlichen Anliegen genutzt. In seiner Heimatgemeinde Töging war er 30 Jahre Mitglied im Stadtrat sowie Kreisrat und auch 6 Jahre lang 2. Bürgermeister.

Einer der bedeutendsten Höhepunkte seiner gewerkschaftlichen Laufbahn war seine Rolle als Streikführer des Bayernstreiks 1995 in Traunreut. Die Betriebe Bosch-Siemens Hausgeräte und das Siemens Leuchtenwerk wurden 1995 erfolgreich bestreikt, als es um die Durchsetzung der 35-Stunden Woche in der Metall- und Elektroindustrie ging.
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